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Agro-News

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Das gesellschaftliche Leben in der Öffentlichkeit ist fast zum Erliegen gekommen. Alle Anlässe sind auf unbestimmte Zeit abgesagt. Die Skigebiete mussten die Saison vorzeitig beenden und Restaurants bleiben geschlossen. Glücklicherweise ist die Landwirtschaft dabei «nur» am Rande betroffen. Nehmen wir dies dankend zur Kenntnis und schaffen dabei Goodwill in vielen Themen bei denen wir im vergangenen Jahr im Verruf standen.

Mit geschlossenen Gastrobetrieben verändert sich das Konsumverhalten spürbar, unter anderem auch im Fleischsektor. Mit der Absage fast aller Schlachtviehmärkte kommen die Marktpreise unter Druck.

 

Um einen Preiseinbruch auf den Märkten mit Folgen für die gesamte Wertschöpfungskette möglichst zu verhindern, unterstützt der Bund die Fleischbranche u.a. mit einem Nachtragskredit von über 3 Mio. Fr. für Marktentlastungsmassnahmen beim Fleisch. Der Verwaltungsrat von Proviande beschloss entsprechende Massnahmen für Ziegenfleisch, sowie für Teilstücke vom Kalb und vom Rind, deren Nachfrage durch die Schliessung des Absatzmarktes Gastronomie stark reduziert ist. Diese und weitere, laufend aktuelle Informationen rund um den Sektor Fleisch findet man unter www.proviande.ch.

Die Bauernverbände UR, NW und OW rufen die Tierhalter auf, Schlachtvieh nach Möglichkeit zurückzuhalten und nicht einfach abzusetzen. Wird ein Tier aus verschiedenen Gründen trotzdem verkauft, soll der Preis mit dem Abnehmer möglichst verhandelt werden.

Wann der nächste offizielle Schlachtviehmarkt stattfindet, ist aktuell nicht abschätzbar.

Die Geschäftsstelle ist stets im Kontakt mit der Task Force des Schweizer Bauernverbandes und bringt die Sorgen und Nöte der hiesigen Landwirtschaft ein.

Die Bauernverbände UR, NW und OW wünschen allen Bauernfamilien viel Glück in Haus und Stall und «blibid Gsund».