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Unter Ausschluss der Öffentlichkeit wurden die Gewinner des Urner Alpkäse-Wettbewerbes ermittelt. Am Samstag fand im kleinen Rahmen die Prämierung statt, die sonst jeweils am Alpkäsemarkt in Seedorf vorgenommen wird.

 

Schon zum zweiten Mal fiel der Alpkäse-Markt in Seedorf nämlich der Corona-Pandemie zum Opfer. Dies ist besonders für die Teilnehmer des Alpkäse-Wettbewerbes bitter, die um den verdienten Lohn Ihres Produktes geprellt werden, weil das grosse Publikum fehlt. Aus diesem Grund lud die Alpkommission mit Pirmin Tresch und der Urner Bauernverband mit Präsident Wendelin Loretz die Gewinner des Wettbewerbes zu einer kleinen Feier und Übergabe der Diplome nach Attinghausen in den «Schopf« ein. Die Anerkennung fiel würdig und gediegen aus. Wendelin Loretz dankte allen Sponsoren für die Unterstützung des Wettbewerbes.

Alpkäse ist nicht Bergkäse

Wenn selbst der Präsident des Bauernverbandes googeln muss, um den genauen Unterschied zwischen Berg- und Alpkäse herauszufinden, dann ist der Urner Alpkäse wahrlich unter die besonderen Produkte einzuordnen. Dabei fand Wendelin Loretz heraus, dass der Alpkäse nur aus Milch von Alpweiden und in Kleinbetrieben hergestellt und direkt vermarktet werden müsse. Allein die 100 verschiedenen Kräuter, die Bergluft und die Sommer-Alpweiden würden den besonderen Alpkäse ergeben. Zu diesen Herstellern und Wettbewerbsteilnehmern gehörten im Jahr 2021 nicht weniger als 22 Urner Älpler von der Waldnacht, Surenen, Spilau, Galtenäbnet, Urnerboden bis hin ins Meiental. Und alle waren sie sich bewusst, den besten Alpkäse herstellen zu können. Leider waren es dann aber nur sieben, die in die engere Auswahl kamen, obwohl alle einen Preis verdient hätten, denn der Alpkäse gehört mitunter zu den besten Lebensmitteln, die wir kennen. Der Gewinner wird jeweils in einer Jury von drei Personen ermittelt, die den Alpkäse gemäss Kriterien wie Geschmack, Aroma, Konsistenz und Aussehen beurteilen. Heuer war es der 13. Alpkäse-Wettbewerb. Jeder der Teilnehmer kann sich als Sieger betrachten, da es kaum Schwierigkeiten gibt, den Alpkäse direkt zu vermarkten. Die Drittplatzierten Melanie und Simon Gisler-Portmann vom Galtenäbnet bestätigten diese Einschätzung. Ihre rund 2 Tonnen Alpkäse fänden guten Absatz, meinten sie. Doch vorerst galt es, die Sieger des Wettbewerbes würdig zu feiern und etwas Gedanken auszutauschen.

Auf dem Podest:

  1. Pius Püntener, Waldnacht
  2. Esther und Klaus Kempf, Oberalp-Unterschächen
  3. Melanie und Simon Gisler-Portmann, Galtenäbnet
  4. Franz Müller, Trogenalp
  5. Josef und Claudia Arnold-Aregger, "z Holzschuenis Hittä" Oberalp Isenthal
  6. Markus Schuler, Galtenäbnet
  7. Toni Horat, Alpkäserei Sittlisalp

 Rangliste 1.-7. Rang