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Willkommen bei den Bauernverbänden der Kantone Obwalden, Nidwalden und Uri

Hier finden Sie aktuelle Meldungen von den Bauernverbänden Uri, Ob- und Nidwalden:


Grosser Vertrauensbeweis in die Innerschweizer Bauernfamilien

Die Schweizer Stimmbevölkerung hat sich deutlich gegen die beiden Agrar-Initiativen ausgesprochen. Wuchtig ist die Ablehnung in den Innerschweizer Kantonen. Die Initiativen hätten die einheimische Lebensmittelproduktion massiv reduziert und viele Bauernbetriebe in ihrer Existenz gefährdet. Das Innerschweizer Komitee wertet das Ergebnis als grossen Vertrauensbeweis in die Bauernfamilien.

In den Kantonen Luzern, Uri, Nid- und Obwalden haben sich zwei überparteiliche Komitees gegen die beiden extremen Agrar-Initiativen eingesetzt. Für Hella Schnider, Luzerner Kampagnenleiterin, ist das heutige Abstimmungsergebnis ein unerwartet deutlicher Erfolg: «Im Abstimmungskampf ist es uns gelungen aufzuzeigen, dass die beiden Initiativen am Ziel vorbei schiessen.» Sie sei froh und dankbar, dass die Bevölkerung Augenmass bewahrt habe. «Die beiden Initiativen hätten mit ihren extremen Forderungen die einheimische Lebensmittelproduktion massiv gefährdet», so Hella Schnider.

Weitere Verbesserungen sind bereits aufgegleist

Gleichwohl teilt Hella Schnider die Grundanliegen der beiden Initiativen. Sie betont: «Die Bauernfamilien setzen alles daran, die natürlichen Grundlagen ihrer Arbeit zu bewahren.» Fast 20 Prozent der Landwirtschaftsfläche in der Schweiz dient bereits heute der Förderung der Biodiversität. Das entspricht mehr als der dreifachen Fläche des Bodensees. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der konventionellen Landwirtschaft hat sich seit 2008 um über 40 Prozent reduziert, der von Antibiotika gar halbiert. Hella Schnider wertet das Abstimmungsergebnis darum auch als Vertrauensbeweis in die Schweizer Landwirtschaft und in die bisherigen Anstrengungen, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren. Stillstand sei aber keine Option, so Hella Schnider. Diesen Punkt betont auch Daniel Blätter, Kampagnenleiter in den Kantonen Uri, Nid- und Obwalden: «Weitere Verbesserungen sind mit dem neuen Pestizidgesetz bereits aufgegleist. Die Innerschweizer Landwirtschaft ist gewillt, diesen Prozess voranzutreiben. Mit ihrem Einkaufverhalten haben die Konsumentinnen und Konsumenten die Möglichkeit, ihre bevorzugte Art der Landwirtschaft zusätzlich zu fördern», so Daniel Blättler.

Gemeinsame Medienmitteilung Luzerner Komitee und Komitee UR, NW, OW

 


 

Die beiden Initiativen «Für sauberes Trinkwasser» und «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» gehen weit über die Themen Trinkwasser oder Pflanzenschutzmittel hinaus. Obwohl sie berechtigte Themen ansprechen, sind sie viel zu extrem und nicht zielgerichtet. Sie erschweren bis verunmöglichen die einheimische, regionale Produktion und verteuern die Lebensmittel.

Für weitere Infos zum Abstimmungskomitee und den Webinaren bitte weiterlesen.

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Medienmitteilung


 

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